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        <name>Scheuerlein Motorentechnik</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-19T13:07:02+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Ventilsitz- und Ventilbearbeitung</title>
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                                            Ergänzende Hinweise zur Ventilsitz- und Ventilbearbeitung
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                  Ergänzende Hinweise zur Ventilsitz- und Ventilbearbeitung  
  &amp;nbsp;  
  Bei der Auftragserteilung für Ventilbearbeitung (Ventilsitz schleifen) und Ventilsitzbearbeitung (Ventilsitz fräsen) muss unbedingt berücksichtigt werden dass dies jeweils mit Materialabtrag verbunden ist. Dabei besteht die Gefahr dass, besonders wenn schon eine derartige Bearbeitung vorausgegangen ist, bei Ventileinstellung mittels Ventilshims keine ausreichend dünnen Shims für die Ventileinstellung mehr zur Verfügung stehen. Um dieser Tatsache vorzubeugen ist uns der komplette Zylinderkopf mit eingebauten Nockenwellen und dem Zusatzauftrag der anschließenden Ventileinstellung vorzulegen und zu erteilen. Anders besteht die Gefahr dass keine ausreichende Ventileinstellung mehr möglich ist. Wir haben auch die Möglichkeit im begrenzten Maß Ventile zu kürzen um hier Ausgleich zu schaffen. Diese Arbeiten sind technisch notwendig und erfordern einen entsprechenden Mehraufwand – retten aber auf der anderen Seite dann einen Zylinderkopf für die Weiterverwendung. Wenn Sie sich im Vorfeld nicht sicher sind ob dieser Aufwand notwendig ist vergewissern Sie sich dass Ventilshims in entsprechend kleineren Maßen zur Verfügung stehen.  
   Auch bei Hydrostößeln im Ventiltrieb kann diese Problematik auftreten. Auch hier kann evtl. Abhilfe durch kürzen der Ventile als Ausgleich geschaffen werden. Teilen Sie uns hierzu die maximal zulässige Abtragsstärke für Ventile/Ventilsitze mit.    
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            <title type="text">Zylinder bohren und honen</title>
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                                            Zylinder bohren und honen
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                 Zylinder bohren und honen – kein Buch mit sieben Siegeln und doch wird nicht immer alles richtig gemacht. 
 Durch die Produktion von unzähligen Kolben für vorwiegend klassische Fahrzeuge erhalten wir&amp;nbsp; naturgemäß auch unzählige Aufträge für das Bohren und Honen der dazugehörigen Zylinder bzw. Motorblöcke. Der Kunde hat gerne alles aus einer Hand – die Lieferung der Kolben und die dazugehörige Dienstleistung, hier das Bohren und Honen der Zylinder/Motorblöcke. Hier fließt unser ganzes Wissen aus über 35 Jahren Zylinderschleiferei Scheuerlein mit ein. Unter unseren Kunden gibt es jedoch auch viele die schon mehr oder weniger lang ihren eigenen Zylinderschleifer für diese Dienste haben. Das ist auch gut so, haben wir doch selbst eine hohe Auslastung unserer Honmaschinen samt Bediener. Manchmal werden wir aber nach der Lieferung unserer Kolben, dem Schleifen der Zylinder an anderer Stelle und deren Einbau wiederum einer anderen Partei mit Problemen und Schäden konfrontiert die durch die Verwendung einer&amp;nbsp; zu rauhen Honoberfläche oder anderen Unregelmäßigkeiten wie einem zu groß gewählten Kolbenlaufspiel oder anderen Dingen, evtl. auch erst bei der Montage verursacht, entstehen. Aus diesem Grunde möchte ich hier ein paar grundsätzliche Dinge klarlegen auf die hier geachtet werden sollte.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 1. Eine zu rauh gehonte Zylinderoberfläche führt zu übermaßigem Verschleiss an den Kolbenringen. Rauhheiten von Oberflächen werden als Rauhtiefe angegeben. Hierzu gibt es unterschiedliche Messverfahren.&amp;nbsp; Unsere Angaben beziehen sich auf die Einheit Ra in 1/1000mm, ein Mittenrauhwert der die Abweichungen von der Mittellinie als arithmetisches Mittel in 1/1000mm angibt.&amp;nbsp; Eine Rauhtiefe Ra 0,5 gibt also eine Abweichung von der Mittellinie von 0,005mm, also einem halben 1/1000mm = 1/2000mm an.&amp;nbsp; Wenn wir einen Zylinder nach dem Feinbohren mittels honen weiterbearbeiten dann geschieht dies in mehreren Schritten und mit bis zu 3 verschiedenen Honsteinkörnungen. Diese Zylinder müssen dann auch nicht mehr eingefahren werden. Mit dem Feinbohren wird die Geometrie des Zylinders wieder hergestellt nachdem verschlissene, ausgelaufene Zylinder nicht gleichmäßig verschleißen. In der Regel wird bis knapp an das Einbauspiel herangebohrt. Liegt ein Kolbenlaufspiel bei 5/100mm wird also bis knapp an das Kolbennullmaß gebohrt sodass etwa noch knapp 1/10mm rausgehont werden muss. Gut die Hälfte davon wird mit einem Schruppstein (z.B. Sunnen R28J47)mit einer Oberflächengüte von Ra ca. 1,0 (1/1000mm) durchgeführt. Geht es dann an die letzten 1/100mm zur Herstellung des Kolbenlaufspiel wird der Stein gewechselt (z.B. Sunnen P28J67) auf fein = Ra 0,4. Möchte ein Kunde eine extrafeine Oberfläche als Ergebnis haben so wird ein zusätzlicher Honvorgang, der jedoch nur ca. 2 Sekunden dauert und die Bohrung nicht mehr vergrößert, auch nicht um 1/1000mm (!), &amp;nbsp;mit einem sehr feinen Stein (z.B Sunnen P28J87)durchgeführt. Das Ergebnis ist eine Rauhtiefe von RA 0,25 (1/4000mm). Bei diesem Honvorgang werden nur Spitzen entfernt. Sonst nichts. In diesen Flächen kann man sich bereits spiegeln. Um Oberflächenungenauigkeiten bestimmen zu können arbeiten wir mit einem Rauhtiefenmessgerät. 
 Als wir eine Zylinderbank von einem Kunden nach 15000km Laufleistung wegen Ölverbrauch zur Begutachtung erhielten haben wir folgendes festgestellt: Die Kolbenringe waren scharfkantig eingelaufen. Das ist ungewöhnlich. Der 2. Kompressionsring, ein Nasenminutenring, hat bereits zur Gänze nach dieser Laufleistung getragen. Auch das ist ungewöhnlich. Und noch ungewöhnlicher: Unter dem Mikroskop betrachtet haben die beiden dünnen Ölabstreifringe im Neuzustand und auch noch nach hohen Laufleistungen eine halbrunde Form. Diese Ölabstreifringe waren rasiermesserscharf abgetragen und rechteckig. Das Stoßspiel war dadurch auch zu groß. Die Vermessung der Zylinderwandung hat den optischen Eindruck bestätigt: Die Rauheit Ra war nach dieser Laufleistung immer noch bei 1.0, also viel zu rauh, zu grob. Die großen Spitzen hatten zu dem großen Verschleiss an den&amp;nbsp; selbst hartverchromten Ringen geführt. Diese grob gehonten Oberflächen würden sehr dickes Öl als tragfähiges Medium benötigen. 
 Ein weiterer Fehler beim Zylinder bohren und honen kann ein zu großes Einbauspiel der Kolben sein. Wir sind ein Freund von kleinen&amp;nbsp; Einbauspielen. Kleine Einbauspiele sind der Garant für hohe Laufleistungen. Jedoch muss das Einbauspiel passend zum Kolben gewählt sein. Viel Material ergibt viel Wärmedehnung. Aus diesem Grund sind Kolben weder rund noch zylindrisch. Erst nach Erreichen der Betriebstemperatur stellt sich die Rundheit und die Zylindrizität ein. Fährt ein Kolben nach oben aus der Betriebstemperatur raus wird es ihm zu eng. Kolbenklemmer. In den meisten Fällen kann man dann am Kolben die Ursache für den Klemmer anhand der Lage der Klemmspuren analysieren. Dazu gibt es von den Kolbenherstellern schöne Schautafeln mit Erklärungen. Wir lassen alle unsere Kolben mit einer MOS2-Beschichtung herstellen. MOS2 kann nicht fressen! Aus diesem Grunde kann man, da der Messpunkt im Bereich der Beschichtung liegt, zu dem Kolbenmaß auf der Beschichtung ein um die Beschichtungsstärke kleineres Einbauspiel geben. Dieses reduzierte Einbauspiel liegt dann bei den Kolben bis ca. 65mm bei nur 2/100mm, bis ca. 80mm bei 2,5/100mm und darüber bei ca. 3/100mm. &amp;nbsp;Und dann gibt es noch die sogenannten Schmiedekolben. Leider ist dies ein etwas irreführender Name da man unter einem Schmiedeteil normal etwas ganz anderes erwarten darf. Ich nenne diese Kolben nicht Schmiedekolben – bei mir sind das Presslinge. Während bei den Gusskolben das Aluminium (eigentlich eine Aluminiumlegierung mit Anteilen von Silizium, Kupfer, Nickel, Magnesium) auf über 650Grad erhitzt wird bis es sich verflüssigt um in die Form gegossen werden zu können reichen bei den Presslingen schon Temperaturen von oberhalb von 500Grad. Die Alu-Knetmasse wird dann unter Druck in eine Form gepresst und kann sogleich nach etwas Abkühlung wieder der Form entnommen werden. Fertig für die nächste Füllung Knetmasse. Was mir auffällt: So gut wie alle Hersteller und Anbieter von Presslings-Kolben geben sehr große Kolbenlaufspiele von bis zu über 10/100mm an. Entsprechend groß ist das Kippmoment dieser Kolben bis sie ihre Betriebstemperatur erreicht haben. Also absolut nichts für Kurzstreckenfahrer. Wir selbst sind deshalb kein Freund von diesen Presslingen. Um nicht in die Haftung gehen zu müssen lassen wir in der Regel die Presslinge vom Kunden selbst besorgen, lassen uns das gewünschte Kolbenlaufspiel vorgeben und sind dann aus dem Schneider wenn es&amp;nbsp; um Ölverbrauch geht. 
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                            <updated>2019-03-18T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Problem Ölverbrauch - Ursachen und Lösungskonzept</title>
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                                            Problem Ölverbrauch - Ursachen und Lösungskonzept
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    P  roble  m   Ölverbrauch :    Ursachen und Lösungskonzept &amp;nbsp;   
 Früher galt ein Ölverbrauch bis 1l auf 1000km noch als akzeptabler Wert. Darüber aber wird es problematisch. Heutige Motoren liegen in der Regel weit unter diesem Wert von 1l Ölverbrauch auf 1000km. Und weil man dabei schon leicht vergisst überhaupt mal nach dem Ölstand zu schauen haben moderne Fahrzeuge gar keinen Ölpeilstab mehr sondern nur noch eine Ölwarnleuchte. Dabei müssen wir unterscheiden zwischen Ölmengenanzeige und Öldruckanzeige. Nun gibt es aber immer wieder Motoren die tatsächlich viel Öl verbrauchen, zu viel für heutige Verhältnisse. Dies kann nun aber durchaus verschiedene Ursachen haben:-Der Motor hatte, z.B. durch Überhitzung oder Schmiermangel, einen oder mehrere Kolbenfresser. Hier muss in der Regel auf Übermaß gebohrt und gehont werden unter Verwendung von Übermaßkolbenkits und die Ursache für den Schmiermangel bzw. für die Überhitzung gesucht und beseitigt werden. Der Motor läuft mit zu fettem Kraftstoffgemisch und damit mit mangelnder Abdichtung zwischen Zylinder –Kolben/Kolbenringen. Damit gelangt Überdruck ins Motorgehäuse, es wird dort herrschender Ölnebel über die Motorentlüftung dem Ansaug und damit der Verbrennung zugeführt. Wird hier nicht rechtzeitig Abhilfe geschaffen führt dies auch zu erhöhtem Verschleiß an Kolben, Kolbenringen und Zylinderwand, aber auch evtl. zu Lagerschäden an Kurbelwelle, Pleuel und Nockenwelle durch Ölverdünnung durch Benzin oder Diesel. Hier müssen die Einspritzdüsen, die Injektoren oder die Vergaser samt Luftfilter überprüft und ggfs. erneuert werden. Allein ein verstopfter/verschmutzter Luftfilter kann schon die Ursache für solche Schäden sein. -Durch die Verwendung fehlerhafter Kolbenringe oder Ölabstreifringe (VAG  1,8 u. 2,0l TFSI -Motoren der Baujahre 2007-2016) wird durch mangelhafte Öldrainage der Ölabstreifringe das Öl im Bereich der Ölabstreifringe zu heiß, verkokt und verstopft die Ölrücklaufbohrungen vollends. Folge: Ölverbrauch bis über 6l auf 1000km. Gefahr von Folgeschäden. Hier müssen die Kolben samt Kolbenringen durch Kolbenkits mit verbesserten, modernen 3-teiligen Ölabstreifringen ersetzt werden. Diese verbesserten Kolben, alternativ auch mit einem Hitzeschutzschild zur geringeren Wärmeaufnahme des Kolbenbodens versehen bieten wir, sowohl in Standartmaßen als auch in Übermaßen bis 1,0mm in den beiden Kolbenbolzendurchmessern 21mm (2007 bis etwa Mitte/Ende2011) als auch mit 23mm Kolbenbolzendurchmesser an. Nach unserer Meinung die besten Kolben die es auf dem Markt gibt. Diese Kolben-und Ölabstreifringe haben andere, stärkere Abmessungen als die Serie, deshalb werden hier nicht nur die Kolbenringe sondern auch gleich die Kolben mit den verbesserten Ringen getauscht. Leider muss hier der ganze Motor ausgebaut werden.-Bei z.B.  VW T5 , Fünfzylindermotorenverwendete der Hersteller eine Plasmabeschichtung auf dem Ganzaluminium-Motorblock im Bereich der Zylinderlaufbahnen. Diese Plasmabeschichtung kann sich im Betrieb lösen was zu Löchern in der Zylinderlaufbahn führt. Folge: Ölverbrauch. Abhilfe: Einsatz von Zylinderlaufbüchsen. Diese haben wir mit einem Büchsenbund von 1,5mm herstellen lassen. Die auf dem Markt befindlichen Laufbüchsen haben nur einen Bund von 0,5mm. Dadurch können sich diese Büchsen im Betrieb setzen was zu undichten Zylinderkopfdichtungen führen kann.-Richtig messbarer Ölverbrauch kommt nie nur durch verhärtete Ventilschaftdichtungen. Jedoch sollten diese bei jeder größeren Reparatur gleich mit ausgetauscht werden (sind in der Regel sowieso im Dichtungssatz enthalten). 
 Nicht zum eigentlichen Begriff Ölverbrauch zählt der Ölverlust nach außen, z.B. durch schadhafte Dichtungen oder Wellendichtringe. Hier sollte unverzüglich im Sinne der Verkehrssicherheit (Motorradfahrern kann ein einziger Öltropfen auf der Straße zum Verhängnis werden)und im Sinne der Umweltgehandelt und Abhilfe geschaffen werden. Dieser Ölverlust ist in der Regel nicht messbar und nicht die Ursache von messbarem Ölverbrauch.-Heutige Motorenwerden wegen der CO2-Grenzwerte sehr verbrauchsoptimiert ausgelegt. Diese Motorenfahren im Betrieb sehr häufig an der sog. Klingelgrenze (oder auch Klopfgrenze–wenn sich Kraftstoff unkontrolliert entzündet und sich die Flammfront etwa 10x schneller als im Normalbetrieb ausbreitet).Dies führt, wie in den Fällen der VAG  1,4l T(F)SI -Motoren zu Kolbenschäden. Durch die wesentliche Erhöhung des Verbrennungsdrucks im Betrieb brechen hier gerne als Folge die Ringstege zwischen den einzelnen Kolbenringen bis runter zum Ölabstreifring und auch die Kolbenringe selbst. Wird dies nicht rechtzeig bemerkt wird auch als Folge die Zylinderwandung beschädigt. Als Lösung sollte hier nur der beste verfügbare Kraftstoff getankt werden (Superplus), wenn verfügbar eine neue Software eingespielt werden mit etwas späterem Zündzeitpunkt. Leider erhöht sich der Kraftstoffverbrauch dadurch etwas, gleichzeitig reduziert sich die Höchstleistung ebenfalls etwas. Dafür wird der Motor zuverlässiger und spart Folgereparaturen wenn erst einmal mit neuen Ringträgerkolben repariert wurde. Wir lassen uns für diese Modelle Kolben mit minimal niedrigerer Kompressionshöhe, gehärtetem Kolbenboden, stabileren Ringstegen und einem eingegossenen Graugussring in der 1. Ringnut gegen die Gefahr von Ringstegbrüchen herstellen. -Auch eine hohe Motorlaufleistung in Verbindung mit entsprechendem Zylinder-, Kolben-und Kolbenringverschleiß kann Ursache eines immer weiter ansteigenden Ölverbrauchs sein. Besonders bei Dieselmotoren, im Prinzip aber auch bei Gas-und Benzinmotorenliegt der größte messbare Verschleiß in der Zylinderwandung immer im Bereich des Umkehrpunktes des 1. Kompressionsringes. Dies resultiert aus der Tatsache dass diese Stelle am schlechtesten mit Öl versorgt wird, diese Stellemit Kraftstoff zur Verdünnung des Restölfilms in Verbindung kommt und der 1. Kompressionsring den höchsten Verbrennungsdrücken ausgesetzt ist. Hier hilft nur die Verwendung von Übermaßkolben und bohren und honen des/der Zylinder(-s).-Ein eher seltene mögliche Ursache für Ölverbrauch ist dann noch ein oder mehrere durch Spannungsrisse beschädigte Kolben die den Verdichtungsdruck und Verbrennungsdruck ins Motorgehäuse weiterleiten, dort wiederum der herrschende Ölnebel über die Motorentlüftung dem Ansaug und der Verbrennung zugeführt wird. Auch hier hilft nur eine Vermessung der Zylinder und Austausch der Kolben und suche nach der Ursache für die Spannungsrisse (Überhitzung unterhalb der Schmelzgrenze des Aluminiums?) 
        
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-03-11T16:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Anmerkung zur Motorüberholung</title>
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                                            Was ist zu beachten bei einer Motorüberholung? - Mögliche Nebenwirkungen.
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                   Bericht aus der Praxis:  Der Chefredakteur einer namhaften Oldtimerzeitung hatte uns eines Tages angerufen und uns um Rat für folgenden Fall, den Fall einer Leseranfrage, gebeten. Der Leser hatte seinen Motor einer HONDA CB750K überholen lassen.&amp;nbsp; Die Vergaser blieben unbearbeitet. Nun schildert der Leser dass seit der Überholung nach z.B. durchfahren einer Stadt am Ende der Stadt,&amp;nbsp; die Zündkerzen verrust sind und der Motor abstirbt. Dieses Phänomen war uns bekannt. Üblicherweise gibt es einen Verschleiß am Motor mit dem Ergebnis geringer werdender Verdichtung durch Kolben-u. Kolbenringverschleiß und Zylinderverschleiß und u.U. undichten Ventilen. Gleichzeitig gibt es auch Verschleiß im Vergaserbereich. Hiervon sind die Vergaserschieber und -gehäuse, die Drosselklappenwellen und -führungen und vor allem, &amp;nbsp;verursacht durch Kavitation, die Bohrungen in den Düsenstöcken betroffen. Durch den gemeinsamen Verschleiß mag sich nun die Gemischbildung wieder einigermaßen ausgleichen. Der Motor saugt nicht mehr so stark und der Vergaser neigt zur Überfettung – unterm Strich ändert sich nicht viel, vielleicht war aber auch die Überfettung schon teilverantwortlich für den Motorverschließ.  
  Nun wird sich irgendwann einmal entschieden den Motor zu überholen. An den Vergaser denkt man jetzt aber nicht. Ist nun der Motor wieder fit, hat wieder richtig Verdichtung, weil der Zylinderblock und Zylinderkopf evtl. geplant wurde auch eine höhere Verdichtung als vorher, saugt der Motor auch wieder gehörig an und erzeugt einen großen Unterdruck im Vergaser. Dieser nun größere Unterdruck im Vergaser in Verbindung mit durch Kavitation vergrößerten Bohrungen im Düsenstock ergibt nun einen z.T. wesentlich fetteren Motorlauf mit allen seinen Konsequenzen die da sind: Überfettetes Gemisch führt nicht nur zum Verrusen der Zündkerzen (günstigster Fall) sondern jedes überschüssige Kraftstoffmolekül, welches in der Kürze der Verbrennung kein Sauerstoffmolekül findet schlägt sich an der Zylinderwandung nieder und verdünnt den Ölfilm. Der funktionierende Ölfilm auf der Zylinderwandung mit einem guten Honbild bildet die Abdichtung der Hochdruckgase zum Motorraum. Ist dieser Ölfilm zu dünn kommt es nicht nur zu erhöhtem Ölverbrauch (der im Motorraum herrschende Ölnebel wird durch die Blow-by-Gase&amp;nbsp; über die Motorentlüftung dem Luftfilterkasten zugeführt und damit der Ansaugluft und wird dann im Motor mitverbrannt) sondern es kann auch keine sichere Trennung der sich gegeneinander bewegenden Teile (Kolben/Kolbenringe auf der einen Seite – Zylinderwandung auf der anderen Seite) &amp;nbsp;&amp;nbsp;gewährleistet werden. Dies lässt sich dann nach der Demontage an den auf- und abwärtsgehenden (senkrechten) Riefen auf dem Kolbenschaft ablesen. Auf diese Weise kann sich unter bestimmten Fahrbedingungen (lange Fahrten) auch Benzin im Motoröl anreichern mit verheerenden Schäden am Kurbeltrieb bei gleitgelagerten Motoren.&amp;nbsp; Diese Fälle kommen immer wieder vor und stellen die Ursache für kapitale Motorschäden dar, besonders wenn z.B. Schwimmerventile hängen und damit zu starker Überfettung bei Mehrzylindermotoren (da fällt es nicht auf wenn ein Zylinder wegen Überfettung nur schlecht mitläuft). Ich erinnere mich da an Fälle dass ich Kunden nicht mehr vom Hof fahren ließ wegen der Befürchtung den Motor sonst ganz zu Schrott zu fahren (mit geschätzt 4 Liter Benin im 3-l-Ölvorrat).&amp;nbsp;  
   Langer Rede – kurzer Sinn:  Man sollte immer dann, wenn man sich überlegt eine Motorrevision machen zu lassen, den Vergaser dazu nicht vergessen. Mindestens den Vergaser ganz zerlegen, sich die Bohrungen des Düsenstocks anschauen, die Vergaser-Schieber und Führungen, die Spiele zwischen Drosselklappenwelle und Führung anschauen und nicht zuletzt nach einer Überholung den Motor mittels der durchsichtigen Glaszündkerzen Colortune oder alternativ einem Abgastest auf korrektes Gemisch überprüfen. Ein entscheidendes Kriterium kann nämlich auch noch der Luftfilter selbst sein. Lässt der nicht genügend Luft durch (verdreckt/ungeeignetes Filtermaterial/Papierfilter nass/ Schaumstofffilter mit zu dickem oder zu viel oder ungeeignetem Öl) würde dies ebenfalls einen zu fett laufenden Motor nach sich ziehen incl. aller damit zusammenhängenden Folgen bis hin zum kapitalen Motorschaden.&amp;nbsp; Aus unserer täglichen Praxis wissen wir dass diesen o.g. Umständen viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.&amp;nbsp; Besonders wenn eine Motorreparatur nach einem kapitalen Motorschaden (z.B. Kurbelwellenschaden an Gleitlagerkurbelwelle) durchgeführt wurde gilt es die eindeutige Ursache hierfür herauszufinden und zu beseitigen. Wird diese Ursache nicht eindeutig gefunden und beseitigt muss logisch mit einem neuen Schaden am nun überholten Motor gerechnet werden. &amp;nbsp;Nur allzu verständlich dass man dann nicht in erster Linie an eigene Versäumnisse denkt sondern vielmehr an der Qualität der vorangegangenen Arbeiten am Motor zweifeln möchte. Hier gibt es dann jedoch so gut wie immer eindeutige Indizien dafür die Fehlerursache Schritt für Schritt zu analysieren.  
   Hinweis:  Für die meisten, vorwiegend japanische,&amp;nbsp; Motorräder führen wir für relativ wenig Geld komplette, hochwertige Vergaserreparatursätze die in der Regel auch die Düsenstöcke beinhalten (für MIKUNI- u. KEIHIN-Vergaser). &amp;nbsp;Diese sollten nach Motorrevisionen im Vergaser verbaut werden.  
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                            <updated>2019-02-05T15:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Information rund um das Thema Ventilführungen wechseln</title>
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                                            Ventilführungen wechseln
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                   Jetzt einmal Grundsätzliches zum Thema Ventilführungen wechseln. Hier kann nicht nur sehr viel falsch gemacht werden - hier wird auch immer wieder sehr viel falsch gemacht und die Schäden können dabei verheerend sein bis hin zum kapitalen Motorschaden oder mindestens kapitalen Zylinderkopfschaden. Auch ist es oft sehr schwer die exakten Kosten, die sich ja immer am Aufwand orientieren, im Vorfeld klar abzuschätzen. Wenn wir Ventilführungen bestellen wissen wir vorher nicht mit Bestimmtheit ob diese Ventilführungen einbaufertig geliefert werden, ob diese Ventilführungen mit Außenübermaß geliefert werden bzw. mit innen Fertigmaß geliefert werden. So kann es durchaus sein dass wir die Führungen vo dem Einbau erst noch auf exaktes Einbaumaß abdrehen müssen und diese Führungen nach Montage noch aufwändig ausreiben müssen. Immer müssen dazu die Ventile gemessen werden, nach Einbau die Führungen innen gemessen werden und dann in der Regel auf exaktes Einbaumaß durch aufreiben der Führung gebracht werden. Werden diese Schritte nicht gemacht läuft man Gefahr ein zu kleines Einbauspiel zu riskieren. Im schlimmsten Fall klemmt dann bei Betriebstemperatur das Ventil in der Führung, der Kolben drückt gegen das Ventil, verbiegt dieses und in Folge davon reißt das Ventil ab und beschädigt Kolben, Zylinder, Zylinderkopf und evtl. sogar Nockenwelle samt Kipphebel etc.       
   Wie machen wir das? In der Regel wird bei uns die alte Ventilführung vom oberen Ende aus bis zur Eindrehung für den Fixierclip bzw. den O-Ring abgefräst, der Kopf auf ca. 200Grad/C erwärmt und die Ventilführung Richtung Brennraum ausgetrieben. Damit wird verhindert dass die auf dem brennraumseitigen Teil der Ventilführung festsitzende, harte Ölkohle beim Austreiben der Ventilführung Richtung Nockenwelle die Bohrung der Ventilführung beschädigt. Da dies in der Praxis aber die übliche Form des Wechsels der Ventilführung ist bieten viele Hersteller ausschließlich Ventilführungen im Übermaß an. Nicht bei jedem Hersteller ist dies aus dem Ersatzteilkatalog auch sofort ersichtlich. Deshalb ist es unerlässlich vor der Montage neuer Führungen sowohl die Führungen als auch die Bohrungen exakt auf 1/100mm genau zu messen. Nur so wird sichergestellt dass nicht aus Versehen eine Übermaßführung in eine Standartbohrung mit roher Gewalt eingedroschen wird (haben wir schon erlebt mit dem Ergebnis dass der angelieferte Zylinderkopf an der Führung gerissen war und damit unbrauchbar gemacht wurde). Sie sehen also schon hier dass der Wechsel von Ventilführungen schon eher was für den Fachmann bzw. den exakt arbeitenden Hobbyschrauber mit entsprechender Ausrüstung ist und nur sehr bedingt für den gelegentlichen Bastler. Der Einbau neuer Führungen erfolgt in den wieder auf ca. 200Grad/C erhitzten Zylinderkopf - die Ventilführung wird auf Minusrade abgekühlt (Gefriertruhe/Stickstoff oder Kältespray) und mittels eines Formdorns eingepresst oder eingeschlagen. Nach der Montage wird die Innenbohrung vermessen und ggfs. mit der Reibahle oder eines Hondorns ausgerieben oder ausgehont. Da trotz exakter Arbeit nicht gewährleistet ist dass die Achse auf die Winkelgrad-Sekunde genau zur alten Führung fluchtet ist in aller Regel das anschließende Fräsen der Ventilsitze und, falls die alten Ventile wieder verwendet werden sollen, auch das Schleifen der Ventile (wo dies in Bezug auf das Ventilmaterial überhaupt möglich ist)&amp;nbsp; nötig. Zum Abschluss wird dann der Zylinderkopf noch geplant um einen evtl. Verzug durch die Wärmebehandlungen zu neutralisieren. Dazu wird bei uns der Zylinderkopf längs&amp;nbsp; und paralell zur Nockenwellengrundbohrung auf massiven Spannschinen aufgespannt und anschließend auf einer Flachschleifmaschine mit 1/1000mm-Zustellung soweit geplant bis eine volle und gleichmößige Oberfläche hergestellt ist. Es wird also exakt nur soviel Material abgenommen wie zur Herstellung einer planen Oberfläche nötig ist.    
   Nun gibt es immer wieder Hersteller die entweder keine Ventilführungen mehr verfügbar haben oder sogar noch nie als Ersatzteil angeboten haben. Dies nimmt in heutiger Zeit immer mehr zu. Dadurch sind wir dazu übergeganen uns nicht mehr oder nicht verfügbare Ventillführungen vermehrt herstellen zu lassen. Manche Hersteller verwendeten auch nicht für die herrschende Temperaturbelasung geeignete Materialien für die Ventilführungen. Dies fließt bei uns in die Nachfertigung mit ein damit wir diese Nachbauführungen in besserer Qualität als OEM (Originalersatzteil) anbieten können. Weiter haben wir eine Datenbank für Ventilführungen eingerichtet sodaß wir in der Lage sind auf bestehende Ventilführungen anderer Hersteller, teilweise dann auch im Außenübermaß zurückgreifen zu können. Und zu aller Not können wir auch Ventilführungen entweder passend abändern oder sogar aus dem Vollen drehen. Sie sehen also, es gibt immer eine Möglichkiet - &quot;geht nicht und gibt es nicht&quot; sollte uns weitgehend ein Fremdwort bleiben.&amp;nbsp; Wir danken für Ihr Anteresse an unseren Ausführungen.    
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                            <updated>2019-02-05T15:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Anmerkungen zur Kawasaki KLR600, KLR650 und Tengai 650</title>
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                                            Anmerkungen zur Kawasaki KLR600, KLR650 und Tengai 650 (jeweils identisches Motorenbauprinzip) 
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                   Während unserer Zeit als Kawasaki-Vertragshändler wurden wir natürlich mit den Stärken und Schwächen der damals aktuellen Motorräder (1988-1997) bestens vertraut. Nach entsprechendem Schaden und der Suche nach der &amp;nbsp;Ursache sind wir auf dieses Phänomen gestoßen: Die KLR600/KLR650/Tengai besitzen zur Reduzierung der Motorvibrationen eine Ausgleichswelle. Diese wird mittels Kette über Umlenkrollen, diese exzentrisch gelagert und damit als Ausgleich für die Längung der Ausgleichswellenkette&amp;nbsp; einstellbar, angetrieben. Eine federbelastete Vorrichtung mit viertelkreisförmigem Langloch, geklemmt über eine Schraube, die auf eine Unterlegscheibe im Langloch drückt, sorgt für die Fixierung.    
   Die Schraube selbst kann von außen betätigt werden, sodass im günstigsten Falle diese Arbeit ohne Demontage des linken Seitendeckels der Lichtmaschine durchgeführt werden kann. Hierzu muss lediglich die Kette durch Drehung an der Kurbelwelle auf Spannung gehalten werden. Diese Arbeit ist im Kundendienstplan mit aufgeführt und sollte alle 6000km durchgeführt werden. Eine Kontrolle, ob diese Arbeit korrekt durchgeführt wurde und ob die Kette nun auch ausreichend gespannt ist, gibt es nicht.    
   Und das ist der Knackpunkt an der Sache. Eine Kette mit zu viel Spiel ist enormen Kräften, Wechselkräften durch die Kurbelwellenbeschleunigung bei jedem Arbeitstakt, ausgesetzt. Im ungünstigsten Falle führt dies zum Bruch der Kette mit entsprechend verheerenden Folgen bis zur Beschädigung des Motorgehäuses. Nach dem ersten in unsere Werkstatt eingelieferten Schaden haben wir die Ursache analysiert und von da an auf diese Weise reagiert: Bei jedem Kundendienst wurde der Lichtmaschinendeckel abgenommen, die Kette nachprüfbar gespannt und das Ganze wieder mit neuer Dichtung montiert. Dichtungen hatten wir sowieso immer vorrätig sodass keine Verzögerung eingetreten ist.&amp;nbsp;    
   Dies machte den Kundendienst zwar aufwändiger, aber es ging nie mehr eine Ausgleichskette zu Bruch. Warum ich dies hier schreibe? -–weil gerade wieder eine Maschine von der Autobahn in der Werkstatt steht – und dreimal dürfen Sie raten mit welchem Schaden? Motorgehäuse kaputt, Ausgleichskettenschiene kaputt, Ausgleichswellenkette gerissen mit noch weiteren Folgeschäden. Schaden 1200EURO wenn wir die Reparatur am Motorgehäuse hinkriegen ohne ein neues Gehäuse verwenden zu müssen.&amp;nbsp; Aber mit einem kleinen Trick geht auch das. Und wenn diese kleinen Geheimnisse in jeder Werkstatt berücksichtigt werden dann gehören diese Schäden der Vergangenheit an.   
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                            <updated>2018-10-18T01:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Motorkennung?</title>
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                                            Motorkennung? Wo steht diese im Fahrzeugschein!
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                  Motorkennung?   Wo steht diese imFahrzeugschein! 
 Nachdem uns viele Kunden gefragt haben, wo eigentlich genau die Motorkennug für ihr Fahrzeug steht, sind wir dazu übergegangen ihnen eine kleine Starthilfe zu leisten, indem wir ihnen explizit im Fahrzeugschein zeigen wo nun diese Motorkennung zu finden ist. Die Motorkennung finden sie unter der Zeilenkategorie D.2 und besteht aus einer Buchstaben und Ziffernkombination. Wie hier in diesem Fall ist es die Kombination SBSEF1. Nun wäre es doch viel zu einfach zu sagen, dies ist meine Motorkennung. Aber leider ist dem nicht ganz so. Denn in diesem Fall erschließt sich die Motorkennung für den Audi A3 aus den 2. bis 4. Buchstaben, also BSE (rot markierter Bereich). Warum dies so ist weiß wahrscheinlich nur Audi. 
        Fahrzeugliste!  
 Eine Anmerkung zu den Fahrzeuglisten, wie sie neuerdings gerne in eBay verwendet werden. Wir sind nach ausgiebigen Recherchen zum Ergebnis gekommen, auf diese Fahrzeuglisten zu verzichten, erzeugen sie doch in einem gewissen Maß für Unsicherheit der Kunden. 
 Nun werden sie sich fragen, warum? In den Fahrzeuglisten wie sie derzeit von einigen Anbietern in eBay benutzt werden erscheint nirgends eine Motorkennnummer. Sie finden zwar in diesen Listen Ihr Modell und auch eine Plattformnummer (mit der man nicht wirklich etwas anfangen kann), aber nicht die so wichtige Motorkennnummer, wie sie in jedem Fahrzeugschein enthalten ist. Wie gesagt, die wichtige Motorkennnummer fehlt! Und diese ist zwingend notwendig, um die für ihr Fahrzeug passenden Kolben, Kolbenbolzen und den dazugehörigen Ringen herauszufinden, um hier Folgeschäden durch eventuell falsche Ringe vorzubeugen. 
 Hinzu kommt, dass einige Anbieter unter ihrem Angebot folgendes schreiben: 
 „Vor jeder Bestellung vergleichen Sie bitte unbedingt die Motorkennung Ihres Fahrzeuges und die Originalteilenummer / Vergleichsnummer des Fahrzeugherstellers. 
 Bei Unstimmigkeiten nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und halten hierfür Ihre Fahrzeugdaten bereit“ 
   Somit erübrigt sich die Fahrzeugliste, da der Kunde zwingend die Motorkennnummer benötigt!   
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                            <updated>2018-07-17T14:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Problem Zylinderlaufbüchse</title>
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                                            Probleme mit sich setzenden Zylinderlaufbüchsen, hier am Beispiel KAWASAKI ZX9R (ZX900B)
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                <![CDATA[
                   Probleme mit sich setzenden Zylinderlaufbüchsen,   hier am Beispiel KAWASAKI ZX9R (ZX900B)   
 Im Zuge unserer Motorinstandsetzung und auch während unserer Zeit als KAWASAKI-Motorrad-Vertragshändler wurden wir immer wieder mit der Problematik der sich setzenden Zylinderlaufbüchsen und deren Auswirkungen konfrontiert. Ein häufiges Beispiel hierfür war die ZX9R ab dem Baujahr 1994, der ZX900B. Gezeigt hat sich dies immer mit Druck im Kühlwasserausgleichsbehälter und Wasserverbrauch, oftmals damit einhergehend auch einer anschließenden Überhitzung des Motors mit teilweise noch weitreichenderen Folgen. Wie wir von Fahrern außerhalb unseres Kundenstamms erfuhren wurde hier zur Behebung des Schadens nur eine neue Kopfdichtung eingebaut mit der Folge dass binnen kurzer Zeit derselbe Schaden, Wasserverbrauch, Druck im Kühlsystem, wieder auftraten. Jetzt kam die Reparatur der Reparatur weil die Ursache nicht behoben wurde. Aus diesem Umstand heraus haben wir uns der Sache mal angenommen und folgendes festgestellt: 
 Bei Prüfung der Zylinderdichtflächen stellte sich heraus dass die Laufbüchsen gegenüber dem Alublock zurückstanden. Das hat unmittelbar zur Folge dass der innere Rand der Zylinderkopfdichtung keine nötige Vorspannung hat und dem Verbrennungsdruck nicht standhalten kann. Logischerweise haben wir zur Ursachen, Fehler- und Schadensbehebung erst noch einmal auf einer sehr gefühlvoll zu bedienenden Spindelpresse alle Laufbüchsen vorsichtig aber nachhaltig nachgepresst. Dies, damit nach einem Planen des Zylinderblocks und des Zylinderkopfes sich nicht noch einmal, dann eine evtl. andere Laufbüchse setzen kann und die Geschichte wieder von vorne beginnen würde. Als Ausgleich für die meist bei beiden Bauteilen zusammen (Zylinderblock und Zylinderkopf) abgeplanten ca. 25 bis 30/100mm verwenden wir eine 2. Zylinderfussdichtung mit 25/100mm Stärke. Alle solchermaßen instandgesetzten Motore der ZX9R und auch anderer Baureihen hatten anschließend keinerlei Probleme mehr. Nochmal: Nur wechseln der Zylinderkopfdichtung reicht nicht und verursacht nur unnötige Kosten ohne dass das Ziel erreicht wird: Behebung der Schadensurache und der damit einhergehenden Wirkung. 
 Ganz nebenbei möchte ich an dieser Stelle noch folgendes erwähnen: Speziell die Zylinderköpf und Zylinderblöcke der Mehrzylindermotorräder sind teilweise sehr labil gebaut, man denke in diesem Falle nur an eine HONDA CBX1000 mit ihrem Sechszylinderblock/-kopf und in der Mitte nur ein schwacher Steg für den Steuerkettenschacht. Alle unsere Zylinderköpfe und Zylinderblöcke werden n i c h t , wie allgemein üblich, vorne und hinten quer gespannt, sondern auf massiven T-Nutenschienen längs gespannt. Nur hierdurch ist gewährleistet dass sowohl Zylinderblock als auch Zylinderköpfe planparallel zu den gegenüberliegenden, hier Spannflächen wie Zylinderfussebene oder Ventildeckelebene, und damit auch planparallel zu den Lagergassenbohrungen der Nockenwellen, bearbeitet werden. Durch die Verwendung einer Flächenschleifmaschine in Verwendung mit einem speziell dafür ausgesuchten Schleifstein und wiederum dafür ausgesuchter Schleifemulsion ist es uns möglich in einem Arbeitsgang Bauteile in der Materialkombination Alu und Guss (Alublock mit Gusslaufbüchsen/ Zylinderkopf mit Vorkammern) maßgenau und ohne Übergänge zu bearbeiten. 
 Kostenbeispiel für die nachhaltige Reparatur einer ZX9R mit durchblasender Zylinderkopfdichtung:     2x planen je 72EURO = 142EURO, nachdrücken der Laufbüchsen zusammen 20EURO, 2. Zylinderfussdichtung 37EURO, Zylinderkopfdichtung 61EURO, Demontage und Montageaufwand 3,5 bis 4 Std. a 90EURO. Preise Stand 8/2016. Je nach Laufleistung empfiehlt es sich vielleicht noch die Zylinder flexzuhonen und neue Kolbenringe zu verbauen (zusammen nochmal plus 271EURO). 
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                            <updated>2018-06-15T05:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Lange Standzeit / schlechte Kompressionswerte!</title>
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                                            Lange Standzeit / schlechte Kompressionswerte!
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                 Wenn ein Motor lange stand, läuft das Öl der Zylinderwände ab. Der Ölfilm aber stellt die Kompression, also Abdichtung des Verdichtungsdrucks nach unten sicher. Fehlt dieser Ölfilm so fehlt auch automatisch die Abdichtung und als Folge gehen die Kompressionswerte nach unten. Dies kann leicht als Schaden verstanden werden - muss es aber nicht sein. Jetzt gilt es nur dafür zu sorgen dass die Zylinderlaufbahn wieder mit Ölversorgt ist und anschließend nochmal eine Kompressionsmessung durchgeführt wird. Jetz sollten die Kompressionswerte passen. 
 Wenn immer noch nicht dann gilt es mittels Druchverlustmessung festzustellen wo denn der Druck verloren geht. Bei Arbeits-OT (Kolben exakt im oberen Totpunkt bei geschlossenen Ventilen) Druckluft in den Brennraum geben (Achtung, bei unsachgemäßer Handhabung besteht Verletzungsgefahr - keinen Schraubenschlüssel auf dem Kurbelwellenstumpf stecken lassen, der könnte zum Geschoss werden !) und horchen wo der Druck entweicht. Geräusch aus dem Ansaugtrackt = undichtes Einlassventil, Geräusch aus dem Krümmer/Auspuff = undichtes Auslassventil. 
 Geräusche aus der Motorentlüftung = Kolben/Kolbenring/Zylinderlaufbahn defekt. Oder es blubbert aus dem Kühler = Zylinderkopfdichtung defekt: Hier muss einfach nur die Kopfdichtung erneuert werden, den Kopf planen und die Ventile auf Dichtheit prüfen und dann den Motor fahren. Möchte man noch eins drauflegen, wird der Zylinderblock demontiert und neue Kolbenringe in Verbindung mit dem Flexhonen der Zylinderlaufflächen eingesetzt. Wird an den Ventilen nichts gemacht -&amp;nbsp; 
 dann fahren Sie ein Stück und erst dann kontrollieren Sie das Ventilspiel erneut. Ölkohle nimmt Feuchtigkeit auf mit der Zeit und quillt. Hat man nun Ölkohle auf den Auslassventilen und diese quillt auf, stellt man evtl. ein erhöhtes Ventilspiel fest. Wird dies nun korrigiert und wird bei der ersten Fahrt nun die Ölkohle wieder eingehämmert resultiert daraus ein zu enges, gefährliches Ventilspiel. 
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                            <updated>2018-06-04T06:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Problem Pittingbildung</title>
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                                            Was tun bei Pittingbildung auf Nockenwellen oder Zahnrädern, leicht eingelaufenen Schlepphebeln oder abgeschliffenen Hartchromschichten von Schaltgabeln im Getriebe?
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                 Für einen konstruktiven Geist ist so eine Motorinstandsetzung schon was geniales: Alle Probleme landen hier. Mit den Jahren erhält man über vieles einen guten Überblick und sieht dass auch bei namhaften Herstellern nicht alles Gold ist was glänzt. Eines sollte dabei jedem klar sein: Jeder Schaden hat seine Ursache. Einen Schaden beheben ist die eine Sache, die dazugehörige Ursache zu finden und zu beseitigen ist die andere Sache. Und beides sollte Hand in Hand gehen. Oftmals ist dies nur zusammen mit dem Anwender, dem Kunden möglich.&amp;nbsp; 
 Zurück zu unserem oben genannten Thema. Es gibt Motore und Getriebe, da ist dies gar kein Thema und es gibt Motore bei denen man mit annähernder Sicherheit davon ausgehen kann dass bei der Demontage nach gewisser Laufleistung eines oder mehrere dieser Schäden bereits vorliegen. Jetzt gilt es den Schaden erst einmal zu begutachten und zu bewerten. Nicht jede Pittingbildung (kleinste Materialausbrüche) an Nockenwellen oder Getriebezahnrädern, entstanden durch Materialüberlastung (zu hohe Drücke auf hartem Material) muss zur Erneuerung des Bauteils führen. Auch hier denke ich wieder an das gehäufte Auftreten dieses Falles bei der KAWASAKI ZX9R (die Kawasaki-Motorräder müssen nur deshalb immer herhalten weil ich selbst fast 10 Jahre diese Marke vertreten habe und mit allem konfrontiert wurde was da so vorkam – andere Marken haben da ihre eigenen Probleme). Zusammenfassend möchte ich hier feststellen, vielleicht aber auch etwas übertrieben und zu vereinfacht dargestellt: Bei allen anderen Werkstätten kam es bei den Nocken der Nockenwellen zu Pittingbildung, einhergehend mit Verschleiß der Kipphebel, bei uns zu keinem einzigen Schaden wenn wir das Motorrad von Anfang an betreuen konnten. Abweichend von den Ventilspielvorgaben des Herstellers sind wir noch ein ganzes Stück weit unterhalb der untersten Toleranzgrenze bei der Einstellung gegangen. Dadurch haben wir die bei der Ventilöffnung auftretenden Spitzendrücke drastisch reduziert da wir die sachte Anfahrrampe einer jeden Nocke ausnutzen konnten. 
 Durch Verwendung eines großen Ventilspiels wird diese sanfte Anfahrrampe verschenkt und es treten damit die vielfachen Kräfte an der Nocke, am Kipp- oder Schlepphebel, und bei der Schließung des Ventils gilt naturgemäß dasselbe, am Ventilsitz und am Ventil auf.   Bei der KAWASAKi GPZ900R/1000RX etc. kam es zu starkem Einschlagen der Einlassventile. Die Einlassventile laufen ohne die dämpfende Ölkohleschicht wie dies bei den Auslassventilen der Fall ist. Die Einlassventile haben nur eine dünne Nitrierschicht, darunter ist das Material weich. Treten hier dieselben, zu hohen Kräfte durch zu großes Ventilspiel auf, ist hier der Verschleiß wieder vorprogrammiert. Auch hier war es so, dass keines der von uns von Anfang an betreuten Motorräder mit diesen Problemen zu kämpfen hatte. Also kann es sich nicht um Zufälle handeln.   Aber zurück zum Thema. Kam zu uns ein Kunde mit bereits Pittingbildung auf Nockenwellen und damit in der Regel einhergehend Laufspuren in den Kipp- oder Schlepphebeln so haben wir ihn auf die Problematik hingewiesen, jedoch nicht den Teiletausch vorgeschlagen sondern auf eine simple, einfache und nachhaltige und sehr kostengünstige, fast kostenneutrale Problemlösung aufmerksam gemacht. 
 Seit vielen Jahren greifen wir in diesen Fällen auf eine geniale chemische Lösung zurück: Ein Motoröladditiv wirkt hier Wunder. Wir selbst haben uns anhand einer für solche Versuche anerkannten Labortestmaschine über die Wirkung ein Bild verschafft. Wird das Motoröl mit diesem Additiv veredelt hat dies zur Folge dass die Scherstabilität von Motoröl um das ca. 5fache, bei Getriebeöl um das doppelte gesteigert wird. Und die zu geringe dämpfende Wirkung, einhergehend mit steter plastischer Materialverformung, führt zu der Pittingbildung. Sind nun durch die Ausbrüche am Materil die Kontaktflächen noch kleiner geht der Verschleiß progressiv weiter. Das Öladditiv, welches wir in diesen Fällen verwenden, repariert nichts. Aber unter Druckbedingungen wird eine dünne Ceramicschicht auf den Metallteilen aufgebaut. Diese Ceramicschicht führt zur sicheren Trennung der Metallteile, auch bei Mangelschmierung und die Praxis hat gezeigt dass der Schaden quasi eingefroren wird. Die Schäden wurden da gestoppt, in dem Stadium in dem sie waren und haben sich nicht weiterentwickelt, wie dies normalerweise der Fall wäre. Die Oberflächen werden umso feiner, je höherem Druck sie ausgesetzt sind. Der Einsatz ist da sinnlos, wo sich die Nockenwelle bereits über die gesamte Breite abgenutzt hat und zum Abtrag des Nockens geführt hat. 
 Auch bei den Schaltgabeln im Getriebe verhält es sich so. Oftmals, wenn wir einen Motor öffnen bei dem das Getriebe mit Motoröl geschmiert wird und Teil der Einheit Motor/Getriebe ist, wie bei den meisten Motorrädern üblich, finden sich bei den Schaltgabeln abgeriebene Hartchromschichten. Dies ist wiederum der fehlenden Scherstabilität von Motorenöl geschuldet. Getriebeöl hat im Vergleich zu Motoröl eine etwa dreimal so hohe Scherstabilität. Damit ist auch ausgesagt dass Motoröl ein Getriebe nur unzureichend schmieren kann. Aber auch dieses Problem wird mit dem Micro-Ceramic-Ölzusatz beseitigt. Das Motoröl wird, wie erwähnt, dergestalt veredelt dass die Kombination Motoröl/Micro-Ceramic-Ölzusatz sogar besser als reines Getriebeöl wird. Einen Schaden mit diesem Ölzusatz einzufrieren, zu stoppen ist die eine Sache. Wie heißt es aber so schön: Der kluge Mann baut vor. Viel besser ist es aber durch Verwendung dieses Ölzusatzes erst gar keine Schäden wie beschrieben entstehen zu lassen. 
 Meinen Kunden gebe ich auch noch diese Empfehlung mit: Das Öl, mit dem Ölzusatz veredelt, nach z.B. 6000km Laufleistung rausgelassen im Zuge eines Ölwechsels ist noch mehrfach besser als nur wieder ein ganz normales Motoröl wieder eingefüllt. Also warum nicht 12.000km drinlassen und die Kosten für den Ölzusatz sind neutralisiert. Ich möchte beileibe niemanden überreden diesen Ölzusatz zu kaufen, ich gebe nur Erfahrungen und Wissen weiter zum Wohle meiner Kunden. Ich will kein Verkäufer sein, nur Aufklärer. Aus der Praxis weiß ich dass ich leicht eine Stunde über die genialen Eigenschaften diese Ölzusatzes erzählen kann und der Kunde ist dennoch voller Zweifel und kauft nicht. Das ist ja sein gutes Recht. Deshalb habe ich es aufgegeben in meinem Geschäft diese Ölzusätze zu propagieren und wähle diesen Weg. Auf dass hinterher niemand sagen kann: Ja wenn ich das gewusst hätte! 
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                            <updated>2018-05-08T01:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Stopp Ölverbrauch 2,0L Motor Audi, VW, Seat, Skoda</title>
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                                            Tipp&#039;s vom Praktiker! (Nur zur Information) Kauf über Startseite // Auto // Audi, Seat, Skoda, VW, (VAG) // Hubraum
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                 (parada el consumo de petroleo, fermi il consumo del petrolio, arrêt la consommmation d&#039;huile, stop oil consumption) 
    
   Am besten man gibt mal in Google das Stichwort Ölverbrauch CDAA ein. Schon da erhält man einen ersten Überblick über die Problematik. Hier wird jedoch in der Regel nur festgestellt dass es ein weitverbreitetes Problem mit dem Ölverbrauch&amp;nbsp; bei den Fahrzeugen mit diesen Motoren (Motorkennung CADA, CAWA, CBDB und viele weitere) der Baureihen AUDI A3, A4, SKODA Oktavia, VW Golf, SEAT &amp;nbsp;(VAG), Hubraumklasse 2,0 gibt.&amp;nbsp; Dieser Ölverbrauch ist für heutige Fahrzeuge unüblich und nicht akzeptabel. Die Ölverbrauchswerte bei diesen Fahrzeugen liegen ab schon 80.000 oder 100.000km bei 1l/1000km und weit darüber. Geht nun der Kunde in das VAG-Autohaus seines Vertrauens wird ihm als Lösung in der Regel der Austausch dieser Bauteile angeboten: Kolbenkit mit Kolbenringen und 4 Pleueln. Für den Austausch dieser Bauteile muss in der Regel der ganze Motor ausgebaut werden. Die neuen Kolben haben dann einen Kolbenbolzen mit 23mm anstatt 21mm bei den jetzt verbauten.&amp;nbsp; Dies bedingt die 4 Pleuel die im neuen Paket mitverkauft werden. Kosten alleine für diese Kombination 4-fach Kolbenkit mit 4 Pleueln laut Aussagen unserer Anrufer: Preis über 1600EURO. Reparaturpreise bzw. Kostenvoranschläge der Werkstätten bis 6000EURO incl. Arbeitszeit werden uns da genannt.&amp;nbsp; In der Regel sind die Fahrzeuge schon weit außerhalb der Herstellergarantie – der betroffene Besitzer hat also alle Kosten selbst zu tragen und ist damit erstens an einer kostengünstigen und zweitens an einer nachhaltigen Lösung interessiert.&amp;nbsp; Und diese beiden Lösungen bieten wir an. Allerdings brauchen unsere Kunden weiterhin eine Werkstatt ihres Vertrauens da wir uns nur um die Motorenteile selbst kümmern. Aber wir packen die Sache gründlich an und beseitigen gleichzeitig auch die Ursache für diesen Ölverbrauch.  Was nun ist es denn genau was bei der Fahrleistung ab ca. 80.000km den hohen bis extrem hohen Ölverbrauch verursacht? Dazu muss man einfach wie immer ins Detail gehen. Diese &amp;nbsp;2,0l Motoren mit 82,51mm Standartkolbendurchmesser und dem hohen Ölverbrauch haben als Ölabstreifring einen sog. Schlauchfederring mit nur 1,5mm Bauhöhe und als Ölrücklaufbohrungen nur ganz kleine Bohrungen mit nur 0,3mm Durchmesser. Und diese kleinen Bohrungen sind bei den demontierten und von uns geprüften Ölabstreifringen durch Ölkohleablagerungen meist vollkommen zu. Hier kommt kein Öl mehr durch diese Bohrungen in die Drainagebohrungen des Kolbens. Außerdem verliert die Schlauchfeder durch die Verkokung ihre Vorspannung. Wir fügen zum besseren Verständnis ein paar Bilder bei.  Werden nun diese Kolben durch den neuen Reparaturkit mit 4 neuen Kolben samt Kolbenringsätzen und 4 neuen Pleueln, nun mit 23mm Kolbenbolzen ausgetauscht so haben diese Kolben&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;anstelle des 1,5mm starken Ölabstreifringes einen mit 2mm – aber immer noch als sog. Schlauchfederring. Jetzt sind die 0,3mm Ölrücklaufbohrungen nicht mehr rund sondern als Langlöcher ausgeführt. Aber so klein dass auch diese nach weiteren 80 bis 100.000km Fahrleistungen ebenfalls wieder verkoken werden mit demselben Ergebnis: hoher Ölverbrauch.&amp;nbsp; Aus diesem Grunde lassen wir uns Kolben bauen mit geänderten Kolbenringen. Die Ölabstreifringe sind nun moderne 3-teilige Ölringe wie sie bei den japanischen Automarken in der Regel seit Anfang der 70-er Jahre des letzten Jahrhunderts Verwendung finden.&amp;nbsp; Ölverbrauch ist hier kein Thema,&amp;nbsp; weil &amp;nbsp;durch den mittleren hier nun gewellten Ring des dreiteiligen Ölrings eine vielfach größere Drainage zum gleichmäßigen&amp;nbsp; Ablaufen des Öls durch die Kolbenwand auch über eine Laufleistung von 100.000 km vorhanden bzw. gegeben ist. Dadurch wird die Gefahr der vorzeitigen Verkokung der Öldrainage nachhaltig unterbunden. Die Praxis bestätigt dies – auch nicht bei hohen Fahrleistungen. Nun geistern in den Foren Aussagen wie diese herum: Der hohe Ölverbrauch der 2,0l TFSI Motoren von VAG ist darauf zurückzuführen dass in der Serie manchmal Kleinstmaß-Kolben auf &amp;nbsp;Größtmaß-Zylinder treffen und deshalb die Toleranzen bezüglich des empfohlenen Kolbenlaufspiels zu groß sind und deshalb der hohe Ölverbrauch zustande kommt.&amp;nbsp; Dann aber müsste der Ölverbrauch ab dem ersten Kilometer vorhanden sein – ist aber nicht so. Der kommt aber erst mit höheren Fahrleistungen – bei Betrieb im Niedertemperaturbereich (Kurzstrecken) auch schon früher – aber nicht ab Neuzustand. Nun gibt es auch andere Anbieter mit sog. Hochleistungskolben, in der Regel Schmiedekolben. Hier ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Bei diesen Alltagsfahrzeugen gibt es keinerlei&amp;nbsp; technische Gründe für die Verwendung sog. Hochleistungs- oder Schmiedekolben. Wir besorgen unseren Kunden auch keine solchen Kolben, verbauen diese jedoch auf ausdrücklichen Wunsch unserer Kunden. Der Kunde ist und bleibt König. Wir wollen jedoch für diese Kolben die Verantwortung nicht übernehmen. Wir legen allergrößten Wert auf Alltagstauglichkeit und Langlebigkeit. Wir sind ein Freund enger Toleranzmaße, enger Fertigungstoleranzen und knapper Einbauspiele. Unsere Kolben laufen mit 3,5/100mm Einbauspiel oder weniger.  Werden Sie hellhörig wenn Kolbenhersteller Einbauspiele mit 7/100 bis 1/10mm Einbauspielempfehlung kommen. Nach unseren Erfahrungen in der Motorinstandsetzung kämpfen diese Motoren mit Ölverbrauchsproblemen. Gerade das ist es doch was wir beheben wollen. Bei diesen hohen Einbauspielen helfen auch keine modernen dreiteiligen Ölabstreifringe mehr. Unsere Kolben entsprechen in Materialzusammensetzung und in Kolbenform und Massenansammlungen dem Original. Selbst der als Verschleißschutz gegen das Ausschlagen der 1. Kolbenringnut eingebaute Gusskörper ist in unseren Kolben analog dem Original vorhanden. &amp;nbsp;Nur beheben wir die Ursache des Ölverbrauchs durch unsere Kolbenringkombination. Diese Kolbenringe können auch in den gelaufenen Originalkolben verbaut werden wenn die Nuten für den Ölabstreifring entsprechend nachgearbeitet werden. Dies können wir gerne für Sie tun. Bei der Gelegenheit werden auch die Kolbenringnuten&amp;nbsp; und die Ölrücklaufbohrungen gereinigt und anschließend die Kolbenringe sach- und fachgerecht montiert. Dazu muss uns natürlich der Kunde die Kolben zur Bearbeitung zusenden. &amp;nbsp;Hier kann noch einmal bares Geld gegenüber dem Kauf der neuen, verbesserten Kolbenkits gespart werden. &amp;nbsp;Auch hieran sehen Sie dass wir kundenorientierte Lösungen aus der Praxis anbieten immer gemäß unserem Motto: besser und preiswerter als das Original.  Aber nicht vergessen: Die Entscheidungen treffen Sie als Kunden – wir bieten nur Lösungen an.  Noch ein wichtiger Hinweis &amp;nbsp;zur Montage der Ölabstreifringe beim 2,0l Motor. Da der Kolben so gebaut ist dass ein Teil des unteren Ölabstreifringes frei im Raum steht ist hier eine Verdrehsicherung eingebaut damit der Stoß nicht in diesen Bereich wandern kann. Hierzu werden spezielle Ölabstreifringe verwendet die sich in einer der Öldrainagebohrungen verhaken. Bei der Kolbenmontage muss hier größte Sorgfalt an den Tag gelegt werden damit diese Verdrehsicherung exakt in dieser Aussparung sitzt und dabei noch frei beweglich bleibt um nicht an Vorspannung zu verlieren.  Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
  Scheuerlein Motorentechnik Hardtstraße 28 91522 Ansbach E-Mail: info@scheuerlein.de   Tel.: +49(0)981-17554 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;   
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                            <updated>2018-03-06T22:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Weitere Hinweise zur Reparatur der 1.8 und 2.0L VAG TFSI Motoren mit hohem Öl...</title>
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                                            Hinweise und Ergänzungen aus dem Praxisalltag der Werkstätten
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                  Da wir durch den Vertrieb unserer Motorkomponenten im täglichen engem Kontakt mit den die Reparatur durchführenden Werkstätten stehen, möchten wir die dort gemachten Erfahrungen zum Vorteil aller mit der Thematik &quot;hoher Ölverbrauch&quot; an den speziell 1,8 u. 2,0l TFSI-Motoren von VAG (AUDI, SEAT, SKODA, VW) Betroffenen - Monteuren, Werkstattinhabern und Kunden&amp;nbsp;  weitergeben.  
 Diese Probleme traten nach einer Motorrevision mit Tausch der Kolben gegen unsere modernen Kolben mit dreiteiligen Ölabstreifringen auf: 
   
 Kolbenfresser einseitig auf der Auslassseite des Kolbens (Hemd auf der Einlassseite hatte keinen einzigen Kratzer).&amp;nbsp;Die Urache lag in einer verstopften Ölspritzdüse des betreffenden Zylinders. Die Ölspritzdüse ist auf die heiße Auslassseite des Kolbens/Zylinders zur zusätzlichen Kühlung gerichtet. Um solche Schäden zu vermeiden sollten die&amp;nbsp;Ölkanaäe und die Ölspritzdüsen unbedingt auf freien Durchgang im Zuge der Motorrevision geprüft werden. 
 Kolbenfresser einseitig auf der Auslassseite des Kolbens (Hemd auf der Einlassseite&amp;nbsp; hatte keinen einzigen Kratzer).Hier lag die Ursache in einer nicht schließenden oder nachtropfenden Einspritzdüse. Da die Einspritzdüse zur Auslassseite&amp;nbsp;des Zylinders gerichtet ist wird dadurch der Ölfilm verdünnt und der Kolben kommt in Metallkontakt zur Zylinderwand, erzeugt metallische Reibung und führt ebenfalls zum Kolbenfresser. Abhilfe und Vorsorge gegen solche Schäden ist&amp;nbsp;sehr einfach. Durch Überprüfung der Verbrennungsfarbe nach dem Start des Motors im Anschluss an die Reparatur&amp;nbsp; mit Hilfe der von uns seit über 35Jahren vertriebenen durchsichtigen Test- u. Diagnosezünderkerze COLORTUNE mit 14mm&amp;nbsp;Kerzengewinde würde man diesen Schaden an der Einspritzdüse sofort an einer gelben (zu fetten) Verbrennung im Motor&amp;nbsp; &amp;nbsp;erkennen. Eine normale Verbrennung läuft im weißlich-blau oder hellblau-Bereich ab. Hier wird die normale Zündkerze gegen&amp;nbsp;die COLORTUNE ausgetauscht und über ein Glasfenster in der COLORTUNE hat man den direkten Blick in den Brennraum.&amp;nbsp;Erkennt man nun eine zu fette weil gelbe Verbrennung sollte die Einspritzdüse dieses Zylinders ausgetauscht werden.&amp;nbsp;Eine Investition von einmalig 49EURO kann hier sehr viel Geld sparen. Dieser Test sollte an allen 4 Zylindern noch vor der&amp;nbsp;Probefahrt durchgeführt werden. Einem unserer Kunden ist dieser Fehler während der Probefahrt passiert und der ganze&amp;nbsp;Motor musste anschließend wieder ausgebaut, zerlegt und repariert werden. 
 Pleuellagerschaden nach der Motorrevision. Dies ist zweien unserer Kunden schon passiert. Hier können wir keinen sicheren&amp;nbsp;Zusammenhang mit irgendeiner bestimmten Ursache herstellen. Anmerkung: wir sind bei den Instandsetzungen nicht dabei&amp;nbsp;können daher nicht alles kriminalistisch nachvollziehen. Es gibt hier nur Vermutungen: Generell müssen wir darauf hinweisen&amp;nbsp;dass diese Motorrevisionen größter Sorgfalt, auch im Hinblick auf Sauberkeit bedürfen. Weiter ergeben sich durch die&amp;nbsp;vielfältigen Verkokungen auch viele Möglichkeiten des Eintrags von Ölkohle in die Ölkanäle. Hierdurch können sowohl&amp;nbsp;Ölkanäle als auch ein Überdruckventil blockieren. Geschieht dies im Bereich &quot;offen&quot; geht hier der Öldruck und die Ölmenge&amp;nbsp;verloren. Also auch hier - größte Sorgfalt und Sauberkeit ist angesagt. 
  
  Abschließender Hinweis: alle hier geschilderten Fälle haben nichts mit unseren gelieferten Motorteilen zu tun. Wir bieten nur allerbeste Qualität an auf die sich jeder einzelne Kunde verlassen kann. Und wir wissen auch (noch?) nicht alles. Für weitere Hinweise und Tipps aus unserer Kundschaft sind wir immer wieder dankbar. 
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                            <updated>2018-01-31T11:30:00+01:00</updated>
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